Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Ramson Rogers
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Der vollendete Mensch greift nicht in das Leben der Wesen ein, er erlegt sich ihnen nicht auf, sondern er verhilft allen Dingen zu ihrer Freiheit.
Laotse
Resumee C. R. Rogers
Das klientenzentrierte Beziehungsangebot
Akzeptanz
Als Therapeutin bringe ich dem Klienten eine nicht an Bedingungen gebundene Wertschätzung entgegen. Ich akzeptiere und nehme den Klienten an und ermutige ihn dazu sich in der therapeutischen Situation die Gefühle frei auszudrücken.
Empathie
Empathie, auch einfühlendes Verstehen genannt, wird von Rogers wie folgt beschrieben:
„Der /die TherapeutIn versucht sich in das Erleben des anderen einzufühlen. Er/Sie bemüht sich, Gefühle und Empfindungen des Klienten von dessen Bezugsrahmen her, d.h. so wie dieser sie wahrnimmt, zu verstehen und dem Klienten das Verstandene möglichst präzise und konkret mitzuteilen bzw. angemessen zu handeln.“
So werden also nicht nur Emotionen, gefühlte Bedeutungen und Bewertungen der Gefühle aufgegriffen, sondern auch Empfindungen, die vielleicht irgendwie gespürt, angedeutet werden aber noch nicht in Worte gefasst werden können.
Echtheit
In meiner Beziehung zum Klienten bemühe ich mich um Echtheit, ohne mich hinter einer Fassade oder Maske zu verstecken. Ich bringe meine Gefühle und Erfahrungen in die Beziehung zum Klienten ein. So wird die Beziehung zu einer direkten Begegnung von Person zu Person.
So entsteht das besondere Band, das aus Mitgefühl, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Fürsorge und der Bereitschaft besteht gemeinsam vorwärts zu schreiten.
Die Heilung als gemeinsame Reise
